Die Altonaer Singakademie (ASA) ist ein Hamburger Oratorienchor mit ca. 80 aktiven Sängerinnen und Sängern.

Seit Januar 2006 ist Igor Zeller der Künstlerische Leiter des Chores. In den klar strukturierten Proben wird nach einer gründlichen und differenzierten Stimmbildung an der Einstudierung und Ausgestaltung des jeweils aktuellen Programms gearbeitet.

Für die Hauptkonzerte in der Laeiszhalle werden im jährlichen Wechsel zum einen bekannte Oratorien, zum anderen zu einem speziellen Thema zusammengestellte, kürzere Kompositionen aus unterschiedlichen Musikepochen aufgeführt.

Nachdem im Jahr 2008 das große Oratorium „Elias“ von Felix Mendelssohn Bartholdy zu hören war, stand 2009 wieder ein Themenkonzert, "Symphonie der Psalmen" mit L. Bernsteins „Chichester Psalms“, I. Strawinskys „Psalmensinfonie“ und F. Mendelssohn-Bartholdys „42. Psalm“, auf dem Programm. Für den 6.11.2010 ist nun die Aufführung der "Schöpfung" von J. Haydn geplant.

Im Rahmen der Hauptkonzerte in der Laeiszhalle waren für die ASA die folgenden Projekte besondere Höhepunkte: 1990, im Jahr nach der Wende, das „Verdi-Requiem“ mit der Dresdner Philharmonie; 1995 das „War Requiem“ von Benjamin Britten zum 50. Jahrestag des Endes des 2. Weltkrieges mit zusätzlich beteiligten Chören, Solisten und Orchestern aus England, Polen und Russland. 2003 stand das große Jubiläumskonzert des Chores auf dem Programm und 2005 das Abschiedskonzert von Jens Weigelt, der dreißig Jahre lang als Künstlerischer Leiter die ASA geführt hatte.

Zum Repertoire der ASA gehört auch ein Motetten-Programm. So sang der Chor beispielsweise im Frühjahr 2008 in einem A-cappella-Konzert „Marienlieder“ aus unterschiedlichen Musikepochen in der Christianskirche in Altona im Rahmen der „Kirchenmusik konzertant“.

Bei Ausflügen ins Hamburger Umland für einen Tag oder für ein Wochenende lassen sich Geselligkeit und musikalische Darbietungen in einer besonders schönen Kirche verbinden.

Eine einwöchige Chorreise nach Prag im Frühjahr 2009 bot u.a. die Gelegenheit für drei A-cappella-Konzerte, die Besichtigung einer eindrucksvollen Stadt und einer Einladung in das Haus der ´Dvorak-Gesellschaft´, zu dessen Gründungsmitglied die Altonaer Singakademie vor vielen Jahren ernannt worden war. Der Chor hatte mit seinen drei Aufführungen des „Dvorak-Requiems“ in den 50-ger Jahren dem Hamburger Publikum dieses Oratorium nahe gebracht und eröffnete damit eine Vielzahl seiner Aufführung.

Für ihre Verdienste auf dem Gebiet der Hamburger Musikkultur wurde die Altonaer Singakademie mit der „Senator Biermann-Ratjen-Medaille“ ausgezeichnet.

Seit vielen Jahren ist die ASA Mitglied im Verband Deutscher Konzertchöre (VDKC).

Die Altonaer Singakademie ist ein „eingetragener Verein“ (e.V.), für den im festgeschriebenen Rhythmus ein Vorstand, bestehend aus sieben Mitgliedern, gewählt wird. Die Vorstandsmitglieder sind für unterschiedliche Bereiche zuständig. Mit ihrer Vorstandsarbeit unterstützen sie u.a. den Künstlerischen Leiter, sich in seiner Arbeit auf die künstlerischen Aufgaben konzentrieren zu können. Aber auch Mitglieder, die nicht im Vorstand tätig sind, zeigen immer wieder ihre Bereitschaft zur Mithilfe in der Chorarbeit.

Bei aller Planungs- und Organisationsarbeit steht die Freude am gemeinsamen Singen, am Einstudieren der Werke und an einer gelungenen Aufführung immer im Vordergrund.

 


Unser Künstlerischer Leiter Igor Zeller

 

 

 


Fotos der ASA

Vorstand der ASA

Konzertliste seit 1976

Kurzbiographie Igor Zeller

Website von Igor Zeller

Stand: 24.01.2010