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Die ASA wurde 1853 von dem Geigenvirtuosen John Boie in Altona (heute Stadtteil von Hamburg) gegründet. In den alten Vereinsstatuten heißt es über den Vereinszweck unter anderem: "...durch Vereinigung hiesiger Gesangskräfte das Heranbilden eines guten Sängerchores zu fördern, Stimme und musikalische Fähigkeiten der Mitglieder auszubilden und auf das allgemeine Interesse an Kunst und Gesang thätig und anregend zu wirken."
John Boie leitete die ASA 32 Jahre lang. Während dieser Zeit war Johannes Brahms verschiedentlich Gastdirigent und Klaviersolist. Anschließend war Prof. Arnold Krug (mehr...) für 10 Jahre Dirigent der ASA. Für 38 Jahre, von 1895 - 1933 war der damals in Norddeutschland als Komponist sehr bekannte Prof. Felix Woyrsch Künstlerischer Leiter des Chores.
Dem Städtischen Musikdirektor Willi Hammer, folgte 1939 Engelhard Barthe. Unter seiner Leitung fand nach dem Krieg die Erstaufführung des "Requiem" von Dvorak in Hamburg statt, welche nach weiteren Aufführungen durch die ASA auch vom Hamburger Publikum angenommen wurde. Als Dank für diesen Einsatz wurde die ASA zum Gründungsmitglied der Antonin-Dvorak-Gesellschaft in Prag ernannt. Ernst-Ulrich von Kameke leitete den Chor anschließend bis 1976.
Sein Nachfolger, Kirchenmusikdirektor Jens Weigelt, leitete die ASA anschließend bis zum Jahre 2006. Diese Ära war durch seinen Anspruch geprägt, neben der sorgfältigen Einstudierung der bekannten großen Oratorien das Musikleben Hamburgs regelmäßig durch Werke moderner Komponisten (z.B. Poulenc, Britten, Martin, Duruflé, Honegger, Rutter, Carter) sowie durch selten aufgeführte Werke zu bereichern. Seit Januar 2006 ist Igor Zeller der Künstlerische Leiter der ASA. Mit ihm hat auch ein Generationswechsel mit neuen Impulsen für die Chorarbeit stattgefunden. Eine Optimierung der Klangqualität und der starke Zulauf neuer, jüngerer Mitglieder sprechen für sein Konzept. Die Arbeit des jeweiligen Künstlerischen Leiters geht und ging auch immer Hand in Hand mit den vielfältigen Aufgaben des Vereinsvorstandes. So soll an dieser Stelle den Vorstandsvorsitzenden der Vergangenheit und Gegenwart für ihren Einsatz gedankt werden.
Im Jahr 2003 feierte die Altonaer Singakademie ihr 150-jähriges
Bestehen. Zu diesem Anlass erschien das Buch „Der Chor - Die Altonaer
Singakademie in der Geschichte und auf dem Weg in die Zukunft“,
in dem mehr über die Historie und über Ereignisse aus dem Alltag
des Chores nachzulesen ist. |
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